Trucker’s World Deutschland https://truckers-world.eu/de Bei MAN Trucker’s World steht der LKW-Fahrer ganz im Mittelpunkt. Themen, Sorgen, Ideen – alles, was den Fahrer betrifft, beschäftigt uns. Neben interessantem Fachwissen bietet der Club attraktive Vergünstigungen – auch für unterwegs. Sun, 29 Sep 2019 08:30:46 +0000 de-DE hourly 1 „Ohne uns läuft am Airport nichts“ https://truckers-world.eu/de/2019/09/ohne-uns-laeuft-am-airport-nichts/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/Extremstories_Desktop_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/ohne-uns-laeuft-am-airport-nichts/#respond Thu, 26 Sep 2019 08:00:02 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5897 Wenn man Feuerwehr hört, dann denkt man natürlich immer an das Schlimmste, an Brände und Großfeuer, an Unfälle und Katastrophen. Aber ernste Vorfälle gibt es selten. Das liegt unter anderem an modernem Brandschutz und den entsprechenden Vorschriften. Trotzdem muss man für den Fall der Fälle optimal vorbereitet sein, mit professionell ausgebildeten Einsatzkräften und der besten technischen Ausstattung, zum Beispiel Rettungsfahrzeugen. Die Rosenbauer E5000, ein 18 Tonnen schweres Rettungstreppenfahrzeug, ist eine Besonderheit im Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr des Hannover Airport. Die E5000 basiert auf einem MAN TGM 18.340 mit 4×4 Antrieb und 341 PS, für den sich die österreichischen Spezialausstatter sicherlich aufgrund seiner extrem guten Qualität und Zuverlässigkeit entschieden haben. Mit weniger darf man sich bei der Feuerwehr auch nicht zufriedengeben.

Wir haben uns vor Ort umgeschaut und mit Lars Schäfer gesprochen, der beides ist, Trucker und Feuerwehrmann, und der einen ganz besonderen Job macht.

Feuerwehrmann, das wollte doch jeder kleine Junge schon mal werden. Bei den meisten wurde dann aber nichts draus. Wie war das bei dir?

Lars: „Ich bin erst relativ spät in die hauptberufliche Laufbahn der Feuerwehr eingestiegen. Feuerwehrmann bin ich zwar bereits seit 1988, aber ich habe ab 1992 im Rettungsdienst gearbeitet. Dort habe ich den Beruf des Notfallsanitäters ausgeübt und bin ab 2002 auf einem Rettungshubschrauber geflogen. Mit meinem Wechsel zur Flughafenfeuerwehr habe ich 2018 meinen Kindheitstraum erfüllt. Hier verbinde ich meine beiden Leidenschaften zur Feuerwehr und zur Fliegerei. Für mich die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens.“

Flughafenfeuerwehr, das klingt ja noch mal eine Nummer größer als nur Feuerwehr. Was macht den Unterschied?

Lars: „Von der S-Bahn bis zum Großraumflugzeug, dem Wohnhaus bis zum Passagierterminal oder dem Tanklager bis zum Vorfeldtunnel – das Gelände des Hannover Airport ist mit den Gegebenheiten einer kleinen Stadt vergleichbar.Die besondere Herausforderung stellen aber Einsätze mit Luftfahrzeugen dar. Große Mengen Treibstoff und teilweise mehrere hundert Passagiere in einem Flugzeug, die im Notfall gerettet werden müssen. In nur drei Minuten nach Alarm müssen wir an jedem Punkt der Flugbetriebsflächen einsatzbereit sein – eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass in Hannover die nördliche Start- und Landebahn allein 3.800 m lang ist und das Gelände eine Fläche von immerhin fast 1.000 ha misst. Ohne uns läuft am Airport nichts, denn wenn die Einsatzbereitschaft der Flughafenfeuerwehr nicht gegeben ist, dürfen Flugzeuge weder starten noch landen.“

Wie sieht denn die tägliche Arbeit eines Flughafenfeuerwehrmanns aus?

Lars: „Wir von der Flughafenfeuerwehr Hannover machen 24-Stunden-Schichtdienst zur Besetzung von 20 Funktionen. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass wir Feuerwehrmänner auf unserer Feuerwache sitzen und auf Alarme warten, ist unser Alltag in der Realität von der Sachgebietsarbeit und der Ausbildung geprägt.

Eine 24-Stunden-Schicht beginnt um 8 Uhr mit dem Wachwechsel und nach der Einteilung und der Aufgabenverteilung beginnt der Dienst mit einer Überprüfung der Fahrzeuge und der Ausrüstung. Eine Schicht teilt sich in 8 Stunden Arbeitszeit, 8 Stunden Bereitschaftszeit und 8 Stunden Ruhezeit auf. Innerhalb der Arbeitszeit gehen alle ihrer Sachgebietstätigkeit nach, wenn wir nicht durch Alarme, Einsätze oder sonstige erforderliche Tätigkeiten anderweitig gebunden sind. Feuerwehren müssen 365 Tage im Jahr – 24 Stunden einsatzbereit sein. Somit gehört auch die Arbeit an Wochenenden und Feiertagen zur Normalität und es stellt sich ein ganz eigener Rhythmus zwischen Familie und Freundeskreis ein.“

Braucht man als Fahrer eines Löschzuges/Einsatzfahrzeuges eine spezielle Ausbildung?

Lars: „Auch die größten Feuerwehrfahrzeuge benötigen „nur“ die LKW-Fahrerlaubnis. Allerdings steht bei der Flughafenfeuerwehr Hannover vor jedem ersten Einsatz als Maschinist auf einem Großfahrzeug eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis, bis hin zur Prüfung. Alle Sonderfahrzeuge haben ihre besonderen Eigenschaften und die müssen wir Fahrer aus dem Effeff beherrschen.“

Ihr habt eine E5000 im Fuhrpark eurer Einsatzfahrzeuge. Was kann die, was andere nicht können?

Lars: „Die E5000 ist gleichzeitig Rettungsweg für Passagiere und Angriffsweg für die Feuerwehr zugleich. Sie ermöglicht einen gesicherten Zugang ins Flugzeuginnere. Mit ihrer Hilfe können die Einsatzkräfte im Ernstfall Menschen retten, die nicht in der Lage sind, das Flugzeug selbstständig zu verlassen oder zur Brandbekämpfung in Flugzeuginnere vorzugehen. Das gilt auch für medizinische Notfälle. Die Rettungstreppe lässt sich innerhalb kurzer Zeit überall auf dem Vorfeld und notfalls auch neben der Start- und Landebahn einsetzen.“ 

War die E5000 bereits im Einsatz oder gab es bereits eine Übung damit?

Lars: „Wir von der der Flughafenfeuerwehr müssen unsere Fahrzeuge zu jeder Zeit perfekt beherrschen. Neben einer umfangreichen Ausbildung gehören bei der E5000 auch die täglichen Überprüfungen und regelmäßige Übungen dazu. Insbesondere im Rahmen von Rettungsdiensteinsätzen an Verkehrsflugzeugen ist die Rettungstreppe regelmäßig im Einsatz, um den Einsatzkräften einen schnellen und sicheren Zugang zu bieten und um Patienten mit der Krankentrage aus dem Flugzeug zu transportieren.“

Deine dramatischsten Einsätze der letzten Jahre, kannst du uns davon erzählen?

Lars: „Das Flugzeug ist im Vergleich zu allen anderen Verkehrsträgern das sicherste Fortbewegungsmittel der Welt. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es seit seiner Gründung im Jahre 1952 am Hannover Airport bis heute keinen ernsten Zwischenfall mit einem Verkehrsflugzeug gegeben hat. Der Alltag ist geprägt von den „Standardeinsätzen“ wie bei allen Feuerwehren und Rettungsdiensten, Zwischenfälle mit Luftfahrzeugen sind da Gott sei Dank die Ausnahme.“

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Heimspiel-Tickets zu gewinnen https://truckers-world.eu/de/2019/09/heimspiel-tickets-fuer-die-bayern-zu-gewinnen/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/man_fcb_head_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/heimspiel-tickets-fuer-die-bayern-zu-gewinnen/#respond Mon, 23 Sep 2019 08:00:13 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5882 Für den Rekordmeister aus München geht es am siebten Bundesliga-Spieltag gegen die TSG Hoffenheim.
Am 5. Oktober empfängt die Mannschaft von Trainer Nico Kovac um Toptorjäger Robert Lewandowski die Kraichgauer ab 15.30 Uhr in der Allianz Arena.

Ihr wollt die FCB-Stars live erleben? Kein Problem – wir verlosen für diese Partie 3×2 Tickets der Kategorie 1.

Teilnahmeschluss ist Donnerstag, der 26. September. 

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

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Oldie but Goldie https://truckers-world.eu/de/2019/09/oldie-but-goldie/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/DSC_0382_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/oldie-but-goldie/#respond Thu, 19 Sep 2019 08:00:39 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5766 Wer im Raum Feldkirchen bei München Augenzeuge eines Verkehrsunfalls wird, könnte zunächst für ein paar Sekunden einen weiteren Schrecken bekommen: Als einer der ersten an der Unfallstelle ist stets der nicht mehr ganz taufrische Rüstwagen MAN RW2 aus dem Jahre 1986. Kein Grund zur Sorge, wie uns Kommandant Andreas Karner von der zuständigen Feuerwehr im Interview erzählt. Denn der 192 PS starke Oldie hat es immer noch drauf.

Ihr Rüstwagen MAN RW2 ist ein echter Oldtimer. Welche Kennzeichen machen das Fahrzeug für Sie zu einem Feuerwehr-Klassiker?

Andreas Karner: „Robustheit gehört mit Sicherheit dazu. Fahrgestell und Fahrzeugaufsatz sind unverwüstlich, er ist für das Alter wirklich noch sehr gut in Schuss. Für mich eine absolute Besonderheit: Er ist einer der letzten Eck- bzw. Rundhauber.  Er hat eine ganz lange Motorhaube nach vorne raus, eine richtige Schnauze. Am Steuer des MAN RW2 muss man diese eineinhalb Meter vor einem immer mitdenken, sei es beim Einparken oder wenn die Fahrbahn eng wird. Das erfordert Können beim Fahren.“ 

Will man den MAN RW2 in Ihrer Dienststelle deshalb gerade fahren oder lieber nicht?

AK: „Es ist am Anfang tatsächlich schwieriger, unseren Oldie zu fahren. Vor allem für die jungen Lkw-Fahrer, die direkt aus der Fahrschule kommen. Es gibt aber auch viele Fahrer bei uns, die den MAN RW2 auf Einsätzen unbedingt fahren wollen. Ich gehöre dazu. Das Fahrgefühl – ohne das heute übliche Automatikgetriebe – ist unvergleichbar. Du musst aktiv schalten, ab 70 km/h merkst du die Vibrationen des Motors deutlich, der auch noch einen enormen Sound hat. Das ist noch richtiges Lkw-Fahren. Ich mag das. Andere finden ihn einfach nur laut.  Und auch der Komfort im Fahrerraum lässt realistisch betrachtet zu wünschen übrig. Fahrer-und Beifahrersitz, das ist im Grunde einfach nur ein Metallgestell, ein bisschen Polsterung drüber, fertig. Wenn man im MAN RW2 unterwegs ist, wird einem klar, was Kraftfahrer früher geleistet haben, wenn sie tagtäglich mit so einer Maschine unterwegs waren.“

Wie viele Einsätze hat der MAN RW2 bereits auf dem Buckel?

AK: „Ich würde mal schätzen, bei rund 40 Alarmen pro Jahr seit 1986, da hat er die 1 000er Marke längst überschritten.  Er ist bei jedem Großeinsatz dabei – zuständig für die technische Hilfeleistung an Unfallstellen, Chemikalien- und Gefahrgutbereich und Umweltschutz.“

Was hat er an Bord?

AK: „Im Prinzip kann man das Fahrzeug als rollende Werkstatt bezeichnen. Es hat verschiedene Gerätschaften zur Unfallrettung dabei, um etwa ein eingeklemmtes Unfallopfer zu bergen. Dann ist noch eine eingebaute Seilwinde zum Heben eines Fahrzeugs an Bord, dazu ein Stromerzeuger und ein großer Lichtmast zum Ausleuchten für Einsätze nachts, und last but not least umfangreiche Werkzeuge zur Behebung von Öl- oder Gefahrgutschäden.“

Muss er sorgsamer gepflegt werden als neue Fahrzeuge?

AK: „Da gibt es keinen Unterschied. Gut ist: Bei unserem MAN RW2 kann man noch viel selber machen, alles funktioniert rein mechanisch. Wenn bei unserem „Alten“ was Kleines zu reparieren ist, nehmen wir einfach einen Schraubenschlüssel oder Hammer zur Hand und müssen nicht extra in die Werkstatt, um dort den Bordcomputer auslesen zu lassen.“

Wie lange glauben Sie ist der MAN RW2 noch Teil Ihrer Truppe?

AK: „Noch ein, zwei Jahre, dann ist wohl Schluss mit dem aktiven Dienst. Unser Wunsch ist es, ihn danach in das Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg in seine wohlverdiente Rente zu schicken. So wie unser MAN RW2 aufgebaut ist, das ist doch ziemlich einmalig in Deutschland.“

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„Styros Round the Globe Tour“ https://truckers-world.eu/de/2019/09/styros-round-the-globe-tour/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/reisemobil_head_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/styros-round-the-globe-tour/#respond Fri, 13 Sep 2019 13:53:49 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5742 Wenn einer eine Reise tut … sollte er einen unverwüstlichen Reisegefährten dabeihaben. Vor allem dann, wenn er abseits der üblichen Globetrotter-Routen unterwegs ist. Das jedenfalls denken sich der Österreicher Christian Binder und seine Lebensgefährtin Elke. Sie nehmen stets einen MAN TGM inklusive Actionmobil-Aufbau mit auf Welttour.

Lebe deine Träume, anstatt dein Leben lang nur davon zu träumen…

Die Welt erobern, andere Kulturen und Länder kennenlernen, fremde Menschen zu Freunden machen – Christian kann sich ein Leben ohne Reisen nicht vorstellen. Seit langem an seiner Seite: Lebensgefährtin Elke. Etwas jünger, aber nicht minder liebevoll, ist die Beziehung zu seinem Reisegefährten Styros:

Das MAN Sondermodell bringt wichtige Features mit, die sich auf unbefestigten Schotterpisten oder bei einer Dünenauffahrt in der Wüste bewähren. Der „Dicke“, wie er liebevoll von Christian genannt wird, ist auf 13 Tonnen typisiert, aber mit schweren Achsen und Blattfederung, 4,20 Radstand, 2 Achsen, Singlebereifung, 330 PS (dank Motortuning) und einem Drehmoment von 1 400 Mn bei 1 400 U/min.

Dazu kommen viele weitere Extras, die das Actionmobil zu einem echten Outdoor-Experten machen: zuschaltbares Allrad, Michelin XZL 995/85R20 Reifen auf Sprengringfelge, nagelneuer Motor mit Euro 3 Abgasnorm – eine Sondergenehmigung des Verkehrsministeriums – Klimaanlage, Tempomat, ISRI Luftfederkissen und ein integrierter Wohnshelter.

Schon bald nach dem ersten Kennenlernen in Wien geht’s gemeinsam auf die erste große Reise – eine Südosteuroparundfahrt. Christian erinnert sich daran auf seiner Webseite: „Erste Passstraßen, Schotterpisten, Serpentinen. Es fühlt sich abenteuerlich an, wenn 12 Tonnen unbändig nach unten schieben. Ebenso, wenn neben den Reifen nur mehr 10 cm Straße sind und sich dann ein Abgrund so ca. 14 Tage bergab auftut. Auch erste Erfahrungen im Sand mussten gleich einmal gemacht werden – wir können das ja. Natürlich, zum Luftablassen zu bequem, ist´s nach 100 Metern schon aus und wir haben uns festgefahren. Trotzdem – aufgegeben wird nur ein Brief und die Luft bleibt in den Reifen. Mit Untersetzung und allen Sperren geht´s dann so einigermaßen und wir graben uns frei. (…) Auch Absperrungen vor einem Pass mit Wintersperre können uns nicht wirklich bremsen – erst als dann doch die halbe Straße fehlt und der Rest noch unterspült ist, siegt die Vernunft. Ich will unserem Dicken ja nicht schon zu Beginn sozusagen unmoralische Dinge zumuten. Mittlerweile haben wir 4 000 km auf den Stollenreifen und so nähern wir uns Tag für Tag ein Stück mehr an – der Dicke und ich.“                  

Auf der Tour wird klar: Der Styros ist für nahezu jede Herausforderung zu haben. Schnell wird aus dem MAN und den beiden steirischen Travellern ein eingespieltes Reise-Team – das längst unterwegs ist zu einem neuen Abenteuer: Seit dem 15. September sind Christian und Elke in dem Truck auf der nächsten „Styros Round The Globe Tour“ über die Türkei und den Iran bis nach Oman. Heimwärts geht’s dann über den Pamir-Highway und die „Stan-Staaten“ in Zentralasien.

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Wallpaper für alle! https://truckers-world.eu/de/2019/09/wallpaper-fuer-alle/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/wallpaper_tg_head_1980x1200-768x465.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/wallpaper-fuer-alle/#respond Fri, 13 Sep 2019 08:00:53 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5696 Freundin, Kinder, Selfie… hat doch jeder drauf. Wer es richtig draufhaben will, nimmt die neuen Wallpaper. Extra coole Designs für supercoole Fans. Hol dir gleich dein Lieblings-Motiv. Einfach auswählen und downloaden.

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Schwere Jungens https://truckers-world.eu/de/2019/09/schwere-jungens/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/schwere_jungs_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/schwere-jungens/#respond Thu, 12 Sep 2019 08:00:37 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5606 Tausende Kubikmeter Aushub und schwere Baufahrzeuge werden bei der Firma Konrad G.tz in Seubersdorf transportiert. Dafür ist unter anderem ein MAN TGX-Sattelschlepper nötig – und ein Vollblutfahrer. Das Ding ist zu hoch, verflixt. Die Dachhöhe geht über vier Meter – der Radladermuss wieder runter. „Wir sind 30 Zentimeter zu hoch“, sagt Florian Brendel und klappt den Meterstab ein. Der 33-Jährige hebt mit einem Kollegen die Radmuldenabdeckungen vom Tieflader heraus, steigt ins Führerhaus, geht leicht aufs Gas und zieht mit dem MAN TGX die Teleskopverlängerung aus dem Tieflader. Abdeckungen wieder rein, und Maschinist Stefan Vogl kann nun zentimeterweise das 18-Tonnen-Fahrzeug in die tieferen Mulden rangieren. Passt. Auffahrrampen einklappen, die Ladung sichern – los geht’s. Unter dem sonoren Sound aus 15,2 Liter Hubraum lenkt Brendel das Gespann vom Betriebshof. Beim Transport von Baufahrzeugen müssen Handarbeit und Technik stimmen – eine Spezialität von Erdarbeiten Götz in Seubersdorf. Baggerbetrieb, Containerdienst, Abbruch- und Brecherbetrieb: Für die Kunden in der Region kommt alles aus einer Hand – von einem Familienbetrieb, bei dem jeder mit anpackt.

1946 fing es mit einem MAN-Hauber an. Als Konrad Götz 1999 die Firma von seinem Vater Konrad Götz senior übernahm, hatte das Unternehmen drei Mitarbeiter, heute sind es 15. Götz ist seit 2013 ausschließlich MAN-Kunde. Neben dem TGX 26.640 sind drei TGS 35.500-Dreiseitenkipper und ein 26.480-Lkw im Einsatz. Ein TGS 18.460 2×2 BB wird bereits seit März beim Containerdienst eingesetzt. Neben dem Baugeschäft transportiert Götz als Subunternehmer schweres Gerät durch ganz Deutschland. Hauptakteur dabei: der 640 PS starke MAN TGX mit Tieflader. Der Mann am Steuer heißt dann immer Florian Brendel. Je schwieriger die Aufgabe, desto lieber ist sie ihm. Im Führerhaus ist es jetzt muckelig warm, Brendel lehnt sich zurück. Die schmale Kreisstraße ist rutschig – doch der Truck läuft mit insgesamt 44 Tonnen wie auf Schienen, selbst durch den Kreisverkehr. Fast zärtlich streicht Brendel über das Armaturenbrett. „Eine tolle Laufruhe“, sagt er. „Für mich ist das einfach ein schönes Auto.“

Zweites Zuhause 

Auf seinen Touren quer durch Deutschland schläft er in der Koje hinter dem Fahrersitz. Bei der Konfiguration des Fahrzeugs wurde der Einbauschrank in der Kabine gewählt: Dabei ist die bequeme Schlafliege unten statt oben positioniert, im oberen Bereich bringt der Fahrer in 500 Liter Stauvolumen jede Menge Reisegepäck unter. Brendel schätzt das XLX-Führerhaus mit Stehhöhe und Standklimaanlage: „Wenn ich im Sommer früh Feierabend mache, hält man es hier gut aus.“ Ein versenkter Kühlschrank, eine Mikrowelle und eine Kaffeemaschine, alles da: „Mein zweites Zuhause.“ Die enge Straße führt ein Gefälle hinab, vielleicht acht Prozent. Brendel betätigt den Retarder – sofort setzt kräftig die Motorbremse ein. „Spart Bremsen, die werden so nicht heiß“, sagt er. Dass Konrad Götz inzwischen komplett auf MAN setzt, hat mit dem Design und der Technik zu tun – doch nicht nur.

Wir haben eine enge Verbindung zum MAN-Verkauf und -Service in Neumarkt. Von Alexander Hefele bekommen wir alles aus einer Hand, Gebraucht- wie Neufahrzeuge. Er hat immer eine ideale Lösung für uns und kümmert sich um alles.

Konrad Götz

Alexander Hefele betreut den MAN-Verkauf im Raum Neumarkt. Auf der Baustelle in Parsberg wird Brendels Zug unterdessen schon erwartet. Auch der Chef ist vor Ort. Der Teamgeist spielt eine große Rolle in dem Betrieb. Götz: „Hier steht jeder für den anderen ein.“ Kapo Helmut Wittl: „So einen Chef wie Koni kannst du lange suchen.“ Götz schaut sich an, was auf der Baustelle passiert ist. Mit dem Felsmeißel haben die Kollegen etliche Meter Dolomit abgetragen. Hartes Zeug, eine eigene mobile Brechmaschine hat das Material vor Ort zerkleinert. Mittlerweile ist der Radlader vom Tieflader gerollt. Unter Dröhnen belädt er die TGS-Kipper: Rund 5.000 Tonnen Schotter müssen zügig weg. Sie sollen auf die nächste Baustelle – als Unterbau für ein Fundament.

Familiäre Atmosphäre

Götz studiert sein Klemmbrett. „Der Flo fährt mit euch in den Steinbruch nach Unterweikenhof, ihr holt groben Kalkstein.“ Wenn Konrad Götz von seinen Fahrern redet, hört man in jeder Silbe Respekt. Auch wenn er über Brendel spricht. „Noch nie durfte einer nach so kurzer Zeit den 40-Tonnen-Tieflader fahren“, sagt er. 2012 stieß „der Flo“ dazu. Schon bald sprach Wittl den Chef an. „Hast du den schon mal rückwärtsfahren sehen?“ Es war klar: Brendel ist ein Naturtalent. Den konnte Götz gut brauchen. Noch eine weitere Komponente schweißt die Männer der Spedition Götz zusammen: das Familiäre. Denn Brendel ist heute Schwiegersohn in spe. Als er mit Götz’ Tochter Marina zusammenkommt, kriegt der Vater das gar nicht mit, sondern erst, als die 24-Jährige ihm und Mutter Claudia eröffnet: „Heute Abend kommt mein neuer Freund – ihr kennt ihn.“ „Das war anfangs mehr als komisch für mich“, sagt Konrad Götz. „In der Früh gab ich ihm Arbeit, und am Abend saß er bei uns zum Essen.“

Florian Brendel: „Da geht es um Zentimeter.“

Hallo, Florian, unser Artikel heißt „Schwere Jungens“. Wenn man dich so anschaut: So schwer bist du gar nicht.

Florian (lacht): „Nee, tatsächlich nicht. Schwer ist mehr das, was wir täglich fahren: Bagger, Container, Aushub und Bruch. Aber das Allerschwerste ist der Verkehr, der immer dichter wird. Da brauchst du immer volle Konzentration, wenn du mit Überbreite oder Überlänge fährst. Anstrengend ist auch der ständige Wechsel im Rhythmus der Arbeitszeit – das schlaucht.“ 

Und eure Trucks?

Florian: „Der Wechsel in der Arbeitszeit macht denen nichts. Aber die müssen an Gewicht schon einiges aushalten – doch dafür sind die ja gebaut. Und wenn es ins Gelände geht, kommen die Maschinen schon mal an ihre Grenzen.“

Gibt es spezielle Anforderungen an einen Fahrer in diesem Bereich?

Florian: „Klar. Mit Ladung zu fahren bedeutet, ein Gefühl dafür zu entwickeln, für Maße und Gewicht. Natürlich musst du genau wissen, wie man Ladung sichert, und du musst mit Fahrzeug und Tieflader echt vertraut sein: Baustellen und Anfahrtswege sind oft sehr eng, da geht es manchmal um Zentimeter. Und du musst jede Maschine für das Be- und Entladen fahren können – das ist eine echte Zusatzqualifikation. Und du musst mit Zeitdruck professionell umgehen können und Geduld haben – aber das müssen wir ja alle.“

Sind weitere Zusatzqualifikationen nötig? 

Florian: „Also, vorgeschrieben sind keine. Aber wir qualifizieren uns doch alle ständig weiter. Wir lernen doch im wahrsten Sinne des Wortes durch Erfahrung. Ich auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue.“

Was sind aus deiner Sicht die Vorteile deines Berufes?

Florian: „Das macht total Spaß. Jetzt mal im Ernst: Es ist doch Hammer, dass man solche Monster so sicher bewegen kann. Dass wir Dinge möglich machen, die eigentlich unmöglich sind. Dass es immer neue Herausforderungen gibt und dass es eigentlich nie langweilig wird.“ 

Gibt’s auch Nachteile?

Florian: „Gehört doch dazu. Kann passieren, dass man wenig zuhause ist, weil man ständig unterwegs ist. Und man hat oft lange Arbeitszeiten, weil der Tieflader der Erste sein muss auf der Baustelle und der Letzte, der auf den Hof kommt. Dann noch vorladen für den nächsten Tag und dann Feierabend. Endlich.“

Letzte Frage an den Schwiegervater, an Konrad Götz: Was sind die großen Veränderungen zwischen damals, als du gestartet bist, und heute?

Konrad Götz: „Kann man fast nicht vergleichen. Die Fahrzeuge waren doch noch sehr einfach. Die Ausstattung heute mit Servolenkung, Sitzheizung, Standheizung, Standklimaanlage, Kaffeemaschine, Mikrowelle usw. hätte man sich damals gar nicht vorstellen können. Fahrerhaus und Sitze sind durch Luftfederungen heute viel angenehmer für den Fahrer. Und vor allem – und das ist das Wichtigste – ist doch alles viel sicherer geworden, zum Beispiel dank Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder Abbiegeassistent mit Kamera. Aber das ist doch auch gut so, dass alles immer besser wird.“

Fotos: © Marc und David

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„Lkw begeistern mich seit der Kindheit“ https://truckers-world.eu/de/2019/09/lkw-begeistern-mich-seit-der-kindheit/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/09/In_ist_wer_drin_ist_Roland_1920x1200_V2-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/lkw-begeistern-mich-seit-der-kindheit/#respond Tue, 10 Sep 2019 08:14:28 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5589 Gerade einmal 6551 Einwohner zählt Petershausen in Oberbayern 36 Kilometer nördlich von München gelegen, nicht gerade das, was man den Nabel der Welt nennt. Für den 39-jährigen Roland Franz ist Petershausen das schon, erstens, weil er seine Heimat liebt, und zweitens, weil er von hier aus aufbricht in viele Regionen in ganz Europa, fernab von Zuhause. Und immer wieder zurückkommt.

Unterwegs zuhause ist Roland in seinem MAN TGX 18.430, den er für seinen Arbeitgeber, die ICC International Car Carriage GmbH, fährt. Seit zehn Jahren ist er „on-the-road”, seit sieben Jahren auf einem MAN. Was er an seinem Job schätzt und warum er sich seinen Truck auf den Arm hat stechen lassen – das erzählt er im Interview mit Trucker‘s World.

Wie ist die Leidenschaft zu Lkw und speziell zu MAN entstanden? Was fasziniert dich daran?

Roland Franz: „Lkw begeistern mich schon seit der Kindheit. Mein Vater war jahrelang auch als Lkw-Fahrer im Fernverkehr unterwegs und wollte immer draußen sein und in Bewegung bleiben. Gerade wenn ich im Ausland unterwegs bin, fern ab von Parkplatzproblemen und Baustellen, kommt die Truckerromantik und das Gefühl von Freiheit stark durch. MAN-Lkw fahre ich seit sieben Jahren und hab sie lieben und schätzen gelernt. Sie haben mich nie im Stich gelassen, weil sie einfach absolut zuverlässig sind!“

Du hast dir deinen Truck tatsächlich auf den Arm tätowieren lassen. Warum?

RF: „Der Truck ist mein zweites Zuhause, deshalb. Auf dem Tattoo ist mein MAN TGX abgebildet, den ich seit Jahren fahre. Im Hintergrund sieht man die Bayerischen Alpen und als Himmel die Bayernflagge. Sie symbolisiert meine Verbundenheit zu meiner Heimat. Auf der Unterarminnenseite ist mein Chopper mit der Felsenlandschaft von South Dakota und der Südstaatenflagge als Himmel dargestellt, was für meine Leidenschaft für das Motorrad fahren und meiner jahrelangen Mitgliedschaft im Cowboyclub steht! Umrandet wird es von einem keltischen Knoten. Als letztes Bild ist das Logo des ERSC Amberg zu sehen, die Idee kam zum 25-jährigen Fanjubiläum des Eishockeyvereins.“

Das Tattoo mit dem Truck hat dein Chef spendiert. Wie kam es dazu?

RF:„Jedes Tattoo an meinem Körper erzählt einen Lebensabschnitt von mir. Und unsere Firma spielt dabei eine große Rolle. Viele gute Freundschaften haben sich hier gebildet. Wir haben in unserer Firma unter allen Kollegen und auch mit dem Chef ein sehr gutes und familiäres Verhältnis. Oft sitzen wir bei einem Bier zusammen und tauschen uns aus. Ich denke, daher kannte mein Chef mein Vorhaben schon länger. Und dann hat er mir eben das Angebot gemacht, dass er das bezahlt, wenn schon der ICC Truck auf meinem Arm fährt.“

Wie lange hat das Stechen der Tätowierung gedauert?

RF: „Das Tattoo mit dem Lkw hat ca. sechs Stunden gedauert, der restliche Unterarm nochmal elf Stunden. Das sind schon ganz schön intensive Sitzungen. Aber Indianer kennen ja keinen Schmerz!“ (lacht)

Was haben Familie, Freunde und Bekannte dazu gesagt?

RF: „Eigentlich waren alle begeistert. Und wenn es einem nicht gefallen hätte, dann wäre es mir auch egal gewesen!“

Wenn du mal nicht mit deinem Truck unterwegs bist: Wie verbringst du dann deine Freizeit?

RF: „Ich bin viel mit meinem Chopper, einer Indian Chieftain unterwegs. Dazu gehören dann auch Reisen mit dem Chopper nach Italien und Kroatien. Gerne mit und auch ohne eine Reise verbringe ich Zeit mit meinen Brüdern vom Motorradclub. Ansonsten sind die gemütlichen Feierabende mit meinen Arbeitskollegen mit Kochen und guten Gesprächen ein schöner Ausgleich zum stressigen Alltag!“

Roland, wir danken dir fürs Gespräch und wünschen dir allzeit gute Fahrt!

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Pimp your Story https://truckers-world.eu/de/2019/09/pimp-your-story/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/08/20yrs_tg_sticker_head_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/pimp-your-story/#respond Tue, 10 Sep 2019 08:00:14 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5463 Mit unseren Story-Stickern und GIF‘s zur 20 Years MAN Trucknology Generation könnt ihr zeigen, dass ihr echte Löwenfans seid und ganz easy eure Stories pimpen.  

Und so funktioniert’s!

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Tommy on the Road https://truckers-world.eu/de/2019/09/tommy-on-the-road-5/ https://truckers-world.eu/de/wp-content/uploads/sites/2/2019/08/tommy_podcast_visual_head_1920x1200-768x480.jpg https://truckers-world.eu/de/2019/09/tommy-on-the-road-5/#respond Mon, 09 Sep 2019 08:11:58 +0000 https://truckers-world.eu/de/?p=5578 Er kennt alle Höhen und Tiefen des Berufskraftfahrer-Lebens. Paul Apelt erzählt im MAN Podcast warum trotzdem kein anderer Job für ihn in Frage kommt.

Tommy spricht in der aktuellen Folge mit einem Trucker durch und durch, einem Lkw-Fahrer und Spediteur mit Herzblut. Mit seinem 15 Trucks war Paul bereits in ganz Europa unterwegs. Im MAN Podcast verrät er, warum ihm die Arbeit als Disponent und Fahrer so viel Spaß macht. Und worauf es ankommt, damit das Privatleben bei dem ständigen Unterwegssein nicht auf der Strecke bleibt. Mit Tommy spricht er außerdem über die schlechten Bedingungen in der Branche und warum sie es schwerer machen, neue Berufskraftfahrer zu finden. Auch zum Thema Fahrer Klischees hat er eine klare Haltung: Er gibt ihnen keine Chance und sie werden in seiner Spedition nicht geduldet. 

Diese Folge wurde beim diesjährigen ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring aufgenommen.

Am besten gleich reinhören, in die neue Folge von Tommy on the Road.

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